03.01.2016

Sagenhafte Wanderung am Gabelspitz

Vorhang auf! Blick vom Turner in Richtung Alp Gabelspitz-Schallenberg. Abseits ausgetretener Pfade erleben wir eine sagenhafte Wanderung in die Vergangenheit und ins neue Jahr.

Was tun als Skitourenleiter, wenn der richtige Winter immer noch auf sich warten lässt? Die Wanderschuhe schnüren und auf neuen Pfaden ins neue Jahr marschieren. Trix, Doris, Marcela, Susanna, Wale, Robi, Martin und Godi starten in der ersten Töffkurve am Schallenberg zu Fuss in Richtung Schineggschwand. Über die Sattelalp gehts hoch zum Turner. Dort erwarten uns fast knietiefer Schnee, Sonne und eine herrliche Aussicht auf die runden Höger des Emmentals; oben schneeweiss, unten sattgrün - dieses Panorama sieht man nicht alle Tage! 

In leichtem Galopp gehts runter zum Schallenberg bis zum "Gabelspitzstein". Vor uns liegt ein uralter Findling, 1949 vom Berner Regierungsrat unter Schutz gestellt. Der Stein erzählt gleich mehrere Geschichten aus vergangener Zeit. Haben sich an diesem Ort Sennen im Streit um eine Frau mit Mistgabeln ins Jenseits befördert, wie es eine Sage berichtet? Oder ist es ein Marchstein, der Grenzen, Besitztum und Rechte in alter Zeit markierte? 

Die Wahrheit kennt nur der Stein, so dass wir weiterziehen ins nahe Restaurant Gabelsspitz, wo uns ein sagenhaftes Mittagessen serviert wird.  Weiter gehts nach dem Kaffee nach Hinternaters, Naters, und Göscher. In der Sagimatt in der Oberei ist unser ungewöhnlicher Ausflug in die Vergangenheit und ins neue Jahr zu Ende. Text/Bilder: Godi

Blick von Sattelalp in Richtung Rämisgumme.
Im richtigen Schnee!
Viel Glück, Sandra und Michael!
Vorhang auf!
Rätseln vor dem "Gabelspitzstein"

Grenzstein oder Tatort in vergangener Zeit?
Gruppenbild mit Schneemann.
Achtung, fertig, Schneeballschlacht ...

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